RFID

RFID könnte sowohl Fluch als auch Segen der künftigen und heutigen Generationen sein. RFID steht für Radio Frequency Identification und bedeutet nichts anderes als das man mit Hilfe dieser Technologie von elektromagnetischen Wellen eine Information abfragen kann.
Diese Technologie begegnet ihnen mittlerweile fast überall, sehr häufig zum Beispiel wenn sie einen Einkauf tätigen und das Geschäft wieder verlassen.

Auf nahezu allen Produkten bzw. Preisschildern und auch teilweise verdeckt in Kleidung eingenäht findet man kleine Leiterspiralen die in einem elektromagnetischen Feld eine Information über den Gegenstand abgeben, beispielsweise die Artikelnummer. Wenn dieser Artikel nun noch nicht aus dem Bestand ausgetragen ist, durch simples Bezahlen und Entwerten des Verkäufers, dann wird man dies an den Detektoren am Aus- bzw. Eingang feststellen können.

Das Problem an dieser Technologie ist leider, dass man nicht kontrollieren kann, wer diese Daten ausliest. Wenn man beispielsweise plant, Ausweise über RFID abzufragen, in Discotheken oder beim Kauf von Tabak Wahren oder starken Alkoholika wäre dies doch durchaus sinnvoll. Theoretisch könnte man so aber auch jeden einzelnen Schritt aufzeichnen den sie am Tag machen und man wüsste immer genau wann wer wo ist.
Vom Komfort her ist diese Technologie ein wirklicher Fortschritt, ohne Zweifel. Man läuft durch eine Kasse, der Computer Registriert wer welche Produkte kauft und das Konto wird dementsprechend belastet.

Momentan findet RFID in Geschäften, Bibliotheken, Banknoten, alle seit 2005 ausgestellten deutschen Reisepässe, Medikamente, Nutztieridentifikation, Wegfahrsperre, Chipkarten, Logistik, Zeiterfassung a la Stechkartensystem, Mülltonnen, Hotelzimmer mit Kartenleser Verwendung.

Dies sind die geläufigsten Einsatzgebiete der Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen oder eben RFID.